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  • Frank J. Schäpel

    UFOKOMPLEX


    07.05.26 – 26.06.26
    Vernissage 07.05.26 / 19 Uhr

    Nach REALITÄTEN folgt mit UFOKOMPLEX im Mai 2026 nun die zweite Einzelausstellung Frank J. Schäpels in der Galerie Zentrale Randerscheinung.
    Im deutschsprachigen Raum ist UFOKOMPLEX die erste Kunstausstellung, die das UFO-Phänomen in seiner ganzen Bandbreite zeigt.

    Ab 2009 entstanden zahlreiche Arbeiten, die die verschiedenen Phänome des UFO-Komplexes in Malerei und Katalog dokumentieren: UFO-Sichtungen, Nahbegegnungen mit fremden Wesen, Kornkreise, Viehverstümmelungen, UFO-Forschung durch Wissenschaftler und Militär sowie UFO-Techno-Kulte sind von Schäpel aufgegriffen worden.

    Bisher wurden bereits einzelne dieser Themenblöcke ausgestellt, besprochen und publiziert (Ausstellungen u.a. in der Akademie Schloß Solitude, Kunstverein Lemgo, Museu de Arte Contemporanea Fortaleza (BR), Museu Casa das Onze Janelas, Belem (BR); Vorträge u.a. im Museum für Gegenwartskunst Siegen, Zeiss-Großplanetarium Berlin; Publikationen u.a. in den Berichten des UFO-Forschungs-Vereins IGAAP).

    Die Galerie Zentrale Randerscheinung präsentiert jetzt zum ersten Mal die ganze Bandbreite der von Schäpels dargestellten Phänomene zusammen in einer Ausstellung.

    UFOKOMPLEX stellt gewißermaßen die Fortsetzung der REALITÄTEN Ausstellung von 2024 dar. Unterschiede in den gewählten Bildsprache ergeben sich aus den qualitativ anders gearteten Realitäten und Phänomen. Im Unterschied zu den von Schäpel aufgegriffenen gesellschaftlichen Realitäten/Tabus, stellt das UFO Phänomenfeld ein unsicheres Gelände dar, das keine Gewißheiten oder einfach beweisbare Wahrheiten bietet.
    Eine unbequeme Situation, auf die Schäpel mit Katalogisierungs- und Bildgebungsformen reagiert, die auf zu einfache Antworten verzichten.

    Mit dieser Ausstellung lädt die Galerie Zentrale Randerscheinung dazu ein, das UFO-Phänomen und die zu diesem im Widerspruch stehenden wissenschaftlichen Dogmen zu hinterfragen und grundsätzlich über Realität und Erkenntniswege nachzudenken.

  • Schönheit?

    Schönheit?

    9 Künstler- 9 Antworten

    22.01.26 – 08.03.26

    Vernissage 22.01.26 / 19 Uhr

    Der Begriff der Schönheit als ästhetisches Kriterium ist in der bildenden Kunst nahezu irrelevant geworden. Das ist bemerkenswert, denn gleichwohl muss sich jeder Schaffende von Kunstwerken dazu positionieren. Jede Gestaltung setzt Entscheidungen voraus, die das Entstehende strukturieren und ins rechte Maß bringen müssen. Selbst wenn man dem Zufall einen entscheidenden Anteil am Werk überlässt, liegt die Beurteilung und Autorisierung in den Händen des Künstlers und entzieht sich nicht der ästhetischen Beurteilung.

    Der Einwand, dass das Werk in eine Form zu bringen, nicht zwangsläufig bedeutet “Schönheit” anzustreben, ist richtig. Es verkennt aber die Unumgänglichkeit unserer bewussten und unbewussten Wertvorstellungen in Bezug auf Ausgewogenheit, Harmonie und anzustrebender Vollkommenheit. Selbst die Negation dieser positiv besetzen Gestaltungsideale schließt diese dann mit ein.

    In diesem Sinne ist es nicht Ziel der Ausstellung “schöne Kunst” zu präsentieren. Vielmehr geht es um die Bewusstmachung von ästhetischen Maßstäben in Beziehung zu den genannten positiv empfundenen Gestaltungsidealen, die wir Schönheit nennen.

    Neben den Werken werden kurze Statements der Künstler zu finden sein, wie diese sich dazu positionieren.

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  • Simon Rosenthal – Singe den Zorn

    Simon Rosenthal – Singe den Zorn

    18.09.25 – 28.11.25

    Finissage 28.11.25 19 Uhr / in Anwesenheit des Künstlers

    Es werden Arbeiten der letzten Jahre gezeigt, die sich mit den Verwerfungen der Coronazeit, der Kriegsthematik und aktuellen politischen Geschehnissen beschäftigen.
    Simon Rosenthal ist einer der wenigen Künstler in Deutschland, die sich konsequent kritisch und radikal in konzeptuellen Arbeiten mit relevanten Themen der Gesellschaft und Politik auseinandersetzen.

    In der Zeitschrift „Kulturpolitik“ 2/24 beschreibt Simon Rosenthal seinen künstlerischen Ansatz: „Dank meiner vielen Jahre des Studiums verschiedenster Fächer, habe ich einen ganz guten moralischen Kompass und einen recht großen geistigen Werkzeugkasten, um die täglich eintrommelnden Informationsprojektile noch im Flug zu entschärfen. Die Trümmer transformiere ich in Kunstwerke, die ich in einer Art öffentliche Therapiesituation der Gesellschaft zur Verfügung stelle. Meine Therapeutika sind Provokation, Konfrontation, Humor und Bildungsvermittlung“.

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  • Buntmenschen

    Buntmenschen

    Thomas Fiebig

    05.06.25 – 08.08.25

    Vernissage 05.06.25 19 Uhr

    Seit ca. zwei Dekaden geistert das Adjektiv “bunt” im öffentlichen und veröffentlichten Diskurs umher. Wer “bunt” in die Suchmaschine tippt, findet weniger Bastelanleitungen zum Kindergeburtstag für Dreijährige, sondern Bezüge zum politischen und sozialen Gemeinwesen. Buntheit wird darin zum Imperativ für ein undefiniertes Multikulti-Irgendwas, das in die Zukunft weisen soll. Dabei dient es vor allem als Identifikationsmuster und der Abgrenzung von anderen politischen Mentalitäten.

    Das allgemein vorhandene Bedürfnis nach sozialer Anpassung steht dabei im Widerspruch zur anvisierten Buntheit, sprich Einmaligkeit des Individuums. Zur Kompensation dienen Buntheitssuroggate, die für Unangepasstheit stehen, aber in der massenweisen Verwendung einen grotesken Widerspruch zur Intention darstellt.

    Der unpolitisch, sich links gebende Freak wird zur gesellschaftlichen Leitfigur.

    In der Ausstellung werden Gemälde und Zeichnungen gezeigt, die als thematische Serie in den letzten Jahren entstanden sind.

    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog und ausgewählte Motive als limitierte Feinartprints.

    Eine Bildschirmversion des Katalogs können Sie hier herunterladen.

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  • Jurek Rotha “Übergang”

    03.04.25 – 10.05.25

    Vernissage 03.04.25 / 19 Uhr

    Wertfrei betrachtet, ist der Übergang ein Dazwischen inmitten zweier Zustände. Ein Übergang ohne ein Davor und ein Danach ist nicht möglich. In diesem Zusammenhang wird der Zustand des Übergang als nachrangig begriffen. Das ist insofern bemerkenswert, da befreit von dieser Klammer der Übergang immer und überall vorherrscht. Der Übergang ist das Jetzt und ein permanentes Ereignis.

    Die Bilder von Jurek Rotha zielen auf diesen entkontextualisierten Blick, der die ästhetische Dimension in den Mittelpunkt rückt. In der reinen Betrachtung wird aus der verwahrlosten Szenerie eine Anordnung von Formen und Farben, die einen chaotischen Prozess abbildet. Malerei, wie sie Jurek Rotha anwendet, bildet dabei das ideale Medium, um das Wesen dieses Übergangs darzustellen. Sie schafft Abstand und gibt den Blick frei auf die Schönheit des Vorgefundenen, was als “Natur” erfahrbar wird. Natur meint hier, den beständigen Wandel der Physis durch Entstehen und Vergehen. Der nüchterne Blick auf die Schönheit ist dabei nie hundertprozentig und so mischt sich immer das Wissen um den eigenen Verfall in die Betrachtung.

    Verbundenheit schafft Erleben und letztendlich die Grundbedingung, sich dem Kunstwerk zu nähern.

    “Der Verschlag” 200x150cm, Öl/Lwd, 2016
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  • Chris Löhmann „Ich habe gesehen. Hört und seht, wenn ihr könnt.“

    23.01.25–08.03.25

    Vernissage 23.01.25 / 19 Uhr

    Chris Löhmanns Bildwelten sind radikal.
    Radikal bedeutet hinab zu steigen, auf den Grund gehen, in die Unterwelt der persönlichen und kollektiven Sedimente.
    Kultur und Geschichte verdichten sich in Existenzen und Landschaften, aus deren Wunden das Neue sprießt. Keine Auferstehung ohne Abgrund.
    Löhmann arbeitet aus seiner Person heraus. Seine Bilder sind nicht abstrakt, nicht konstruiert. Sie sind Kärnerarbeit des Da-Seins. Das Graben im Dreck. Nur so lassen sich Schätze heben. Vom Kleinen zum Großen. Vom Eigenen zum Anderen. Vom Hier, die Welt erfassen.

    Gezeigt werden Zeichnungen und Druckgrafiken des in Königstein/Sachsen lebenden Künstlers und Absolvent der HfBK Dresden.
    Die komplexen, erzählerischen und bildgewaltigen Arbeiten der letzten Jahre sind eine Premiere in Leipzig und grandioser Auftakt des Ausstellungsjahres 2025 der Galerie.

    Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher gedruckter Katalog. In digitaler Version zum herunterladen auch hier als PDF.

    “Die Offenbarung des Johannes (östlicher Blick auf Freital Deuben)” Pigmentstift und Feder auf Karton, 60x70cm, 2021
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  • Das Große Fressen

    15.11.24–10.01.25
    Vernissage 14.11.24 19 Uhr

    Der Mensch unterscheidet sich vom Tier in seiner Fähigkeit, äußeren Reizen nicht unbedingt nachgeben zu müssen. Das Bewusstsein ermöglicht es ihm seine sinnlichen Eindrücke zu bewerten und ggf. Abstand zu nehmen…konnte man meinen.

    Während in früheren Zeiten der Überfluss einer kleinen Bevölkerungsschicht vorbehalten war, hat der Kapitalismus den Massenkonsum mit all seinen raffinierten und plumpen Möglichkeiten geschaffen.

    In der Gruppenausstellung beschäftigen sich die Künstler mit unterschiedlichen Aspekten von Konsum und „dem Zuviel“. Die Ausstellung soll nicht moralisch werten, sondern aufzeigen, welche Facetten die einstige Todsünde heute zeitigt.

    mit: Nora Arrieta, Daniel Grams, Rainer Jacob, Stephan Kopiczinski, Timo Leithäuser, Robert Matthes, Thomas Fiebig

    Robert Matthes „Sichtjäger VII“ (Detail), Acryl/Lwd
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  • Krieg!

    08.03.2024 – 14.4.2024
    Vernissage 7.3.24

    Jannine Koch, Rainer Jacob, Paul Altmann, Frank Schäpel, Erik Seidel, Stephan Kopiczinski, Reinhard Hennig, Georg Kleefass, Thomas Fiebig

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  • Platz an der Sonne

    Reinhard Hennig / Thomas Fiebig

    31.05.–29.06.24

    Vernissage 30.05.24 19 Uhr

    In der Ausstellung zeigt Reinhard Hennig großformatige Porträts von Dauercampern. Demgegenüber stehen Fotos von Thomas Fiebig und einem verwahrlosten Campingplatz, wo sich die Natur ihr Terrain zurück holt. So stellt sich der Eindruck von „Vorher und Nachher“ ein, auch wenn es sich nicht um die selben Orte handelt.

    Der Gegensatz könnte nicht größer sein. Einerseits das Paradies am Wannsee, wo kleinbürgerliche Tugenden in liebevoller Schrulligkeit gepflegt werden. Andererseits die grausame Realität des Verfalls durch Zerstörung und Vandalismus, wo nur die Natur als Sieger übrig bleibt.

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